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Vernetzung und Qualitätssicherung

Nationale Vernetzungstreffen Sozialpädagogischer/ Psychosozialer Prozessbegleiter_innen (RWH)

Seit  2007 findet regelmäßig einmal im Jahr ein Nationales Vernetzungstreffen RWH-zertifizierter Sozialpädagogischer/ Psychosozialer Prozessbegleiter_innen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten statt.

2016 wird es das zehnte Vernetzungstreffen geben. An jedem der dreitägigen Vernetzungstreffen haben jeweils 30 bis 35 Psychosoziale Prozessbegleiter_innen aus den bisher fünf durchgeführten Weiterbildungsstaffeln aus nahezu allen Bundesländern teilgenommen. Die Vernetzungstreffen des Institutes RECHT WÜRDE HELFEN e.V. (RWH) wurden  in Kooperation mit dem Bundesverband Psychosoziale Prozessbegleitung e.V. (BPP) durchgeführt und fanden bislang wechselnd in den Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern statt. Fachvorträge wurden durch namhafte Referent_innen zu Themenfeldern z.B. aus der Anwaltschaft und Justiz (Dr. Stefanie Hubig), dem Bereich Medien (Beate Hinrichs), Politik (Brigitte Zypries), Sozialer Arbeit (Friesa Fastie) und Forensischer Psychologie/ Praxis und Forschung (Prof. Dr. Renate Volbert) gehalten. Ab 2017 wird das Vernetzungstreffen organisiert und durchgeführt vom BPP e.V.

Die Vernetzungstreffen dienen dazu:

  • den fachlichen Austausch der zertifizierten Psychosozialen Prozessbegleiter_innen zu fördern

  • die Vernetzung in den jeweiligen Bundesländern, aus denen die Teilnehmer_innen kommen, zu initiieren, eine Vernetzung über die Grenzen der Bundesländer hinaus zu ermöglichen
    (Diese Vernetzung erweist sich insbesondere für den berufspraktischen Alltag als hilfreich, wenn Prozessbegleitungen in anderen Städten als am Standort der Prozessbegleiter_in durchgeführt werden müssen und Kontakte zu Kolleg_innen ein gezielteres Handeln ermöglichen, sei es bei der eigenen Durchführung der Prozessbegleitung, aber auch bei der Vermittlung an Kolleg_innen z.B. im anderen Bundesland.)

  • die Erweiterung der eigenen fachlichen Qualifikation durch die Teilnahme an Fachvorträgen aus den o.g. Themen- und Berufsfeldern zu ermöglichen

  • die Verständniserweiterung zur interdisziplinären Kooperation zu gewährleisten

  • verschiedene Formen der Öffentlichkeitsarbeit in den verschiedenen Bundesländern zu erörtern und dadurch neue Ideen für erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln

  • schwierige Situationen in der Durchführung der Prozessbegleitung in kollegialer Beratung zu besprechen.

Regelmäßig wiederkehrende Themenschwerpunkte der vergangenen Vernetzungstreffen waren unter anderem:

Prozessbegleitung in den Ländern: Neue Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene zum Thema Opferschutz.

Ausgewählte weitere Themenschwerpunkte der bisherigen neun Vernetzungstreffen waren:

  • Kooperation von Jugendhilfe und Strafjustiz
  • Vermeidung von und Umgang mit Grenzverletzungen durch Mitarbeitende und/ oder Leitungskräfte gegenüber Kindern und Jugendlichen in Institutionen
  • Belastung minderjähriger Geschädigter durch Strafverfahren
  • Prozessbegleitung und Medien
  • Sexuelle Übergriffe gegen behinderte Kinder und Jugendliche: Rechtliche Fragen und Reformdiskussion
  • Zusammenarbeit mit der Politik: erfolgreich Überzeugungsarbeit leisten

Das RWH-Vernetzungstreffen stellt in seiner Struktur und Zielsetzung ein bundesweites Forum für die kontinuierliche Weiterqualifikation von Psychosozialen Prozessbegleiter_innen im Sinne der Qualitätssicherung in der professionellen Durchführung Psychosozialer Prozessbegleitung dar.

Zum Weiterlesen: "Struktur und Wandel" - Iris Stahlkes Bericht vom ersten Nationalen Vernetzungstreffen